Bei der heute beginnenden Plakatierung für die Gemeinderatswahlen werden auch die Unabhängigen Bürger (UB) mit ihren Plakaten in der Pforzheimer Innenstadt und in den Stadtteilen Präsenz zeigen und ihre Werbemittel zahlreich positionieren. Gestern stellten die vier Spitzenkandidaten der seit 1994 im „Kommunalparlament" vertretenen Gruppierung schon einmal ihre Plakate der Öffentlichkeit vor.

Dabei setzt die ursprünglich aus den Pforzheimer Bürgervereinen entstandene Gruppierung nicht nur auf plakative Schlagworte, sondern erstmals gezielt auch auf Persönlichkeiten, um die Wählerinnen und Wähler anzusprechen. Mit den beiden Stadträten Bernd Zilly und Dr. Bernd Grimmer sowie mit Tobias Krammerbauer und Sonja Widmaier an der Spitze der 40-köpfigen Liste erhoffen sich die Unabhängigen Bürger, bis zu vier Sitze im neu zusammengesetzten Gremium zu erreichen, wie Dr. Bernd Grimmer als erster Vorsitzender von UB beim gestrigen Pressegespräch erläuterte.

Die Botschaft von UB ist klar: „Bürger macht Politik". "Mehr Bürgerbeteiligung" und „Für Sie. Für Uns. Für Pforzheim", ist auf den Werbeträgern zu lesen. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide erachten UB für die kommunale Demokratie des 21. Jahrhunderts als ein entscheidendes Mittel, um vielen Menschen den Zugang zur Politik zu eröffnen, so Tobias Krammerbauer. Man erinnerte als negatives Beispiel etwa an das selbstherrliche Ratsverhalten, das den Mehrheitsbeschluss der Bevölkerung in Sachen Busprivatisierung übergangen habe. Dass sich der Markt weiterhin auf dem Turmplatz befinde, sei auch ein Verdienst von UB. „Allerdings habe man da mehr dem Druck der Bürger auf der Straße nachgegeben, anstatt auf institutionalisierter Ebene die Bevölkerung entscheiden zu lassen", bemängelte Bernd Zilly.

Neben Plakaten wird es laut Sonja Widmaier auch wieder Prospekte, Info-Stände und vor allem persönliche Gespräche geben. Die Homepage wurde pünktlich zum Kommunalwahlkampf überarbeitet und gibt unter www.UnabhängigeBürger.de in neuer Gestaltung alle wichtigen Informationen über die kommunalpolitische Vereinigung.

Autor: Tobias Krammerbauer
Pressemitteilung vom 23.04.2009