In Ihrer monatlichen Beiratssitzung mit Bürgerbeteiligung diskutierten die Unabhängigen Bürger für Pforzheim die in der kommenden Gemeinderatssitzung zu behandelnden öffentlichen Beilagen. Besonderen Unmut bekundeten die Anwesenden über Besonderen Unmut bekundeten die Anwesenden über die Pläne, ein Hallenbad auf dem Wartberg, womöglich sogar mit Hilfe eines Investors, zu bauen. Wie auch schon zu früheren Gelegenheiten betonten sie die Wichtigkeit eines innerstädtischen Bades, das für jedermann bezahlbar ist. Ein abgelegenes, überteuertes Spaßbad ist, besonders im Hinblick auf die vielen sozial schwächeren Pforzheimer, gänzlich ungeeignet. Herr Zillys Anregung, ein neues Bad auf dem jetzigen Parkplatz zu bauen, wurde jedoch noch nicht einmal in Betracht gezogen.
Auch der Bau einer Großvoliere im Wildpark wurde teils kritisch gesehen. Im Prinzip ist das Vorhaben durchaus zu begrüßen und durch die Übernahme von zwei Dritteln der Kosten durch den Förderverein für die Stadt finanzierbar, jedoch muss sichergestellt werden, dass brütende Vögel keinesfalls durch Besucher gestört werden.
Die Erhebung eines Förderbeitrags für das Dreispartentheater ist eine zu rechtfertigende Maßnahme. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass sich der Enzkreis viel stärker an der Finanzierung beteiligen müsse, da über die Hälfte der Besucher aus dem Umland kommen.
Auch die Mitwirkung des Theaters „Titanick" am Goldstadt-Jubiläum wurde positiv aufgenommen. Das an zwei Tagen stattfindende Highlight „Goldrausch-Figurentheater" wird sicherlich ein Besuchermagnet, der größtenteils durch Sponsoren gedeckt werden kann.
Unverständnis zeigten die Anwesenden jedoch über das Gesuch der Stadt, das Technische Rathaus trotz Denkmalschutz abzureißen. Das Gebäude stellt eine der wenigen noch erhaltenen Beispiele der Nachkriegsarchitektur da und sollte deswegen auf jeden Fall erhalten werden.
Die Umsetzung des Radweges zwischen Technischem Rathaus und Parkstraße sollte nach der Meinung der UB aus finanziellen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, zumal der schon fertig gestellte Teil ab der Parkstraße von den Radfahrern schlecht angenommen wurde.